Du betrachtest gerade Warum wir nicht mit jedem Unternehmen zusammenarbeiten wollen

Warum wir nicht mit jedem Unternehmen zusammenarbeiten wollen

„Wir arbeiten nicht mit jedem.“

Dieser Satz kann im ersten Moment überheblich wirken.

So ist er nicht gemeint.

Er beschreibt vielmehr meinen Anspruch an eine Zusammenarbeit: Ich möchte nicht einfach möglichst viele Trainingstage verkaufen. Ich möchte gemeinsam mit Unternehmen und ihren Menschen etwas bewegen.

Dafür müssen beide Seiten zueinander passen.

Ein Training ist schnell gebucht

Ein Unternehmen fragt ein Führungstraining an. Ein anderes möchte seine Verkäufer weiterentwickeln.

Schnell geht es um Termine, Teilnehmerzahlen, Inhalte und Preise.

Doch für mich beginnt eine mögliche Zusammenarbeit an einer anderen Stelle:

Was soll anschließend im Unternehmen tatsächlich anders sein?

Sollen Führungskräfte klarer kommunizieren?

Sollen Mitarbeiter mehr Verantwortung übernehmen?

Sollen Konflikte früher angesprochen werden?

Soll der Vertrieb Preise selbstbewusster vertreten?

Oder soll der Inhaber endlich nicht mehr für jedes Problem persönlich zuständig sein?

Ohne ein klares Ziel kann ein Seminar interessant und motivierend sein. Die Teilnehmer verbringen einen guten Tag miteinander, erhalten neue Impulse und kehren zufrieden in das Unternehmen zurück.

Doch bereits am nächsten Morgen wartet der gewohnte Alltag.

Und häufig bleibt alles, wie es war.

Das ist nicht mein Verständnis von Entwicklung.

Entscheidend ist nicht die Größe des Unternehmens

COGITO® arbeitet im Kern mit mittelständischen Familienunternehmen, Inhabern und Geschäftsführern zusammen.

Dabei ist für mich nicht entscheidend, wie groß oder bekannt ein Unternehmen ist.

Es muss weder Marktführer sein noch bereits zu den Besten seiner Branche gehören.

Entscheidend ist der eigene Anspruch.

Ich möchte mit Unternehmen zusammenarbeiten, die sich nicht mit dem Erreichten zufriedengeben. Mit Verantwortlichen, die wissen, dass ein gutes Produkt allein noch keine erfolgreiche Zukunft garantiert.

Denn Unternehmen werden von Menschen geprägt:

Von Inhabern, die Orientierung geben.

Von Führungskräften, die Verantwortung übernehmen.

Von Mitarbeitern, die mitdenken.

Und von Verkäufern, die vom Wert ihrer Leistung überzeugt sind.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht:

„Wie gut sind wir heute?“

Sondern:

„Wie gut wollen wir werden?“

Wir erwarten keine Perfektion

Unternehmen kontaktieren mich nicht, weil bereits alles perfekt funktioniert.

Meistens gibt es konkrete Herausforderungen:

  • Führungskräfte lösen zu viele Probleme selbst.

  • Mitarbeiter warten auf Entscheidungen von oben.

  • Konflikte werden zu lange vermieden.

  • Zuständigkeiten sind nicht eindeutig geregelt.

  • Verkäufer geben bei Preisen zu schnell nach.

  • Der Vertrieb verlässt sich überwiegend auf bestehende Kunden.

  • Gewachsene Strukturen verhindern notwendige Veränderungen.

  • Der Inhaber wird zum Ansprechpartner für nahezu jedes Problem.

Das alles ist kein Ausschlusskriterium.

Im Gegenteil: Genau hier kann Entwicklung beginnen.

Ich erwarte von einem Unternehmen keine Perfektion. Ich erwarte jedoch die Bereitschaft, ehrlich hinzuschauen.

Denn nur wenn wir offen darüber sprechen, was heute noch nicht gut funktioniert, können wir gemeinsam etwas verbessern.

Veränderung lässt sich nicht delegieren

Manchmal entsteht der Eindruck, dass ausschließlich die Mitarbeiter verändert werden sollen.

Die Führung bleibt außen vor.

Die Geschäftsleitung erwartet Ergebnisse, möchte sich selbst aber möglichst wenig mit dem Entwicklungsprozess beschäftigen.

Das funktioniert selten.

Führungskräfte und Mitarbeiter beobachten sehr genau, welche Verhaltensweisen im Unternehmen tatsächlich erwünscht sind. Sie erkennen, ob Verantwortung wirklich übertragen wird. Sie merken, ob Fehler zum Lernen genutzt oder sofort sanktioniert werden. Und sie erleben, ob Offenheit auch dann willkommen ist, wenn sie unbequem wird.

Deshalb beginnt Veränderung nicht allein bei den Teilnehmern eines Trainings.

Sie beginnt auch bei den Menschen, die den Rahmen dafür schaffen.

Wer neue Verhaltensweisen erwartet, muss bereit sein, diese im Alltag zu ermöglichen und zu unterstützen.

Wann eine Zusammenarbeit schwierig wird

Eine Zusammenarbeit wird schwierig, wenn lediglich ein Pflichtseminar durchgeführt werden soll.

Wenn die Teilnehmer motiviert werden sollen, obwohl die Ursachen der Probleme ganz woanders liegen.

Wenn Offenheit im Training gewünscht ist, im Unternehmen aber weiterhin jedes Risiko vermieden wird.

Wenn Führungskräfte Verantwortung übertragen sollen, anschließend aber jede Entscheidung kontrolliert wird.

Oder wenn Veränderung erwartet wird, ohne dafür Zeit, Aufmerksamkeit und Konsequenz aufzubringen.

Natürlich lässt sich auch unter diesen Voraussetzungen ein professioneller Trainingstag durchführen.

Doch nachhaltige Wirkung wird kaum entstehen.

Und genau das entspricht nicht meinem Anspruch.

Wann wir besonders gerne zusammenarbeiten

COGITO® passt zu Unternehmen, deren Verantwortliche bereit sind zu sagen:

„Wir wollen ehrlich wissen, wo wir stehen.“

Zu Inhabern, die Widerspruch nicht als Angriff verstehen.

Zu Geschäftsführern, die Entwicklung nicht einfach an die Personalabteilung delegieren.

Zu Führungskräften, die nicht nur ihre Mitarbeiter, sondern auch sich selbst weiterentwickeln wollen.

Und zu Unternehmen, die verstanden haben, dass ihre Zukunft nicht allein von Produkten, Maschinen und Prozessen abhängt.

Sondern vor allem von den Menschen, die Verantwortung dafür übernehmen.

Dafür braucht es Offenheit, Verbindlichkeit und die Bereitschaft, neue Verhaltensweisen im beruflichen Alltag auszuprobieren.

Nicht alles wird sofort funktionieren.

Entwicklung bedeutet auch, Fehler zu machen, Erfahrungen zu sammeln, zu reflektieren und es anschließend besser zu machen.

Der Alltag ist der eigentliche Trainingsplatz

Ein Training kann Impulse geben, neue Perspektiven eröffnen und Verhaltensweisen erlebbar machen.

Die tatsächliche Veränderung findet jedoch zwischen den Trainingstagen statt.

Im nächsten Mitarbeitergespräch.

In der nächsten Preisverhandlung.

Beim nächsten Konflikt.

Oder in dem Moment, in dem eine Führungskraft ein Problem bewusst nicht selbst löst, sondern den Mitarbeiter dabei unterstützt, eine eigene Lösung zu entwickeln.

Der berufliche Alltag zeigt, ob aus Wissen tatsächlich neues Verhalten entsteht.

Deshalb arbeite ich bevorzugt mit Intervallformaten, persönlicher Reflexion und konkreten Umsetzungsaufgaben.

Mein Ziel ist nicht, dass Teilnehmer lediglich zufrieden nach Hause gehen.

Mein Ziel ist, dass sie anschließend etwas anders machen.

Beide Seiten müssen zueinander passen

Eine gute Zusammenarbeit ist keine Einbahnstraße.

Das Unternehmen prüft, ob COGITO® der richtige Partner ist.

Gleichzeitig prüfe ich, ob ich einen wirklichen Beitrag leisten kann.

Kenne ich die Herausforderung?

Sind die Erwartungen realistisch?

Sind die Verantwortlichen bereit, den Prozess aktiv zu unterstützen?

Und besteht auf beiden Seiten die notwendige Offenheit für eine ehrliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe?

Das ist keine künstliche Exklusivität.

Es ist die Grundlage dafür, dass aus einem Auftrag eine wirksame Zusammenarbeit entstehen kann.

Wir suchen nicht möglichst viele Kunden

Ich möchte mit mittelständischen Familienunternehmen, Inhabern und Geschäftsführern zusammenarbeiten, die einen hohen Anspruch an sich selbst, ihre Führung und ihren Vertrieb haben.

Mit Unternehmen, die Verantwortung nicht nur einfordern, sondern vorleben.

Mit Führungskräften, die Menschen entwickeln wollen.

Mit Verkäufern, die den Wert ihrer Leistung vertreten können.

Mit Unternehmen, die bereits zu den Besten ihrer Branche gehören.

Und mit solchen, die bereit sind, den Weg dorthin konsequent zu gehen.

Wir arbeiten nicht mit jedem.

Vielleicht aber gerade deshalb mit Ihnen.

Wenn Sie keinen Seminaranbieter, sondern einen ehrlichen Sparringspartner für Führung, Verkauf und Unternehmensentwicklung suchen, sollten wir uns kennenlernen.

COGITO® Training & Coaching
Mit den Besten ihrer Branche – und denen, die es werden wollen.
Einfach machen!

Schreibe einen Kommentar